Die Turnhalle als Auditorium

Vorlesewettbewerb der 6. Jahrgangsstufe

Dieses Jahr fand das Finale des traditionsreichen Vorlesewettbewerbs, der jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgeschrieben und durch Buchgeschenke vom Elternbeirat unterstützt wird, erstmals in der unteren Turnhalle statt. Grund dafür war die Tatsache, dass aus sechs Klassen die Klassensieger und -siegerinnen bestimmt worden waren und 180 zuhörende Mitschüler erwartet wurden.


Doch Dank der engagierten Hilfe des Technik-Arbeitskreises unserer Schule wurde die zweckentfremdete Turnhalle in einen professionell ausgestatteten Veranstaltungsraum mit Bühne und Mikrophon verwandelt. Und das Ergebnis war sensationell: Gespannt und leise - abgesehen von den Beifallsbekundungen - lauschten alle Anwesenden 90 Minuten lang dem abwechslungsreichen Wettbewerbsprogramm. Denn nachdem in den letzten Wochen die einzelnen Klassen ihre besten Vorleser ermittelt hatten, sollten nun die Schulsieger „erlesen“ werden. In der Klasse 6a hatte sich Judith Kabbeck, in der 6b Marc Ortmann und in der 6c Veronika Wetlitzky durchgesetzt. Für die 6d las Verena Degkwitz, für die 6 e Felix Thörl und für die 6f Alexandra Dasch.

 

In der ersten Runde durften alle Kandidaten mit einem selbst gesuchten Text antreten. Die Fangemeinde der Mitschüler hörte Ausschnitte aus ganz unterschiedlichen Büchern: Zu nennen sind von Jean Ure „Sally Tomate und die Sache mit den Hormonen“, von J. R. Tolkien „Der kleine Hobbit“, von Joachim Masannek „Die wilden Fußballkerle“, von Uwe Timm „Die Piratenamsel“ oder von Jo Pestum „Tante Theas Tiger“ sowie von Cornelia Funke „Tintenherz“. Richtig spannend wurde es jedoch in der zweiten Runde, in der das Vorlesen des nicht einfachen Textes „Drachenflügel“ von Renate Welsch als Aufgabe gestellt wurde. Jeder „Vorleser“ sollte auf das Deutlichmachen des Textverständnisses, auf Lesetechnik und Textgestaltung achten.



Diese drei Kriterien dienten der Jury, die sich aus den jeweiligen Deutschlehrern der Klassen zusammensetzte, als Grundlage für ihre Beurteilung. Nach eingehender Beratung der Juroren stand die beste Vorleserin fest:

Veronika Wetlitzky

wird als Schulsiegerin das Pestalozzi-Gymnasium in der nächsten Runde vertreten, in der der beste Vorleser bzw. die beste Vorleserin der Stadt München gesucht wird. Den zweiten Platz erhielt Alexandra Dasch und Platz drei ging an Verena Degkwitz. Alle Klassensieger und Klassensiegerinnen erhielten bei einer Siegerehrung im Direktorat die ersehnten und verdienten Buchpreise, auf dass der Vorrat an Lesefutter nicht ausgehe!

Als Preise wurden folgende Bücher ausgesucht: „Im Reich des goldenen Drachen“ von Isabel Allende für die Schulsiegerin, „Reality Game“ von Andreas Schlüter, „Großvater und die Wölfe“ von Per Olof Enquist sowie „Ufo der geheimen Welt“ von Andreas Schlüter und von Barbara Veit „Der Gesang der Sterne“ sowie die Textsammlung „Sommerliebe“. Schade eigentlich, dass diese Bücher nicht auch wieder in „Hörbücher“ verwandelt werden. Da müssen wir leider alle geduldig bis zum nächsten Jahr warten.

Dr. Sabine Anselm für die Fachschaft Deutsch

 

 


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