Bücher in Szene gesetzt

Vorlesewettbewerb der 6. Jahrgangsstufe

Bücher zum Sprechen zu bringen und dadurch das Interesse am Lesen zu wecken  -  das ist das erklärte Ziel des Vorlesewettbewerbs, der nun bereits seit 46 Jahren vom Börsenverein des deutschen Buchhandels durchgeführt wird. Natürlich haben wir uns auch in diesem Jahr wieder daran beteiligt. Austragungsort für das Finale am 6.12.2005 war aufgrund der hohen Schülerzahl (ca. 150 Sechstklässler) die obere Turnhalle. Mit Bühnenaufbau und Mikrophon sorgte der Arbeitskreis Technik für optimale Bedingungen. Von Beifalls- und Sympathiebekundungen abgesehen verfolgte das Publikum leise und aufmerksam das 90minütige Wettbewerbsprogramm.


Als Kandidaten angetreten waren die Schülerinnen und Schüler, die sich in den letzten Wochen innerhalb ihrer Klasse als jeweils beste Vorleserin bzw. besten Vorleser qualifiziert hatten. Das waren im Einzelnen:


Laura Betzler (6a) mit einem selbst verfassten Text  Im dunklen Viertel der Stadt

Elisabeth Birgmeier (6b) mit Ronja Räubertochter von O. Preußler

Christian Crämer (6c) mit Timm Thaler von J. Krüss

Felicia Brembeck (6d) mit Der Kleine Prinz von A. de Saint-Exupery

Lea Michler (6e) mit Das Kind von Noah von E.E. Schmitt

Aufgabe der Kandidaten war es nun,  in einer ersten Runde ihr Buch vorzustellen und einen selbst gewählten Ausschnitt vorzulesen. Die Vortragskunst aller war beeindruckend: Mit verschiedenen Stimmlagen, Dialekten, Akzenten setzten sie den Text ins Szene. In einer zweiten Runde wurde ein Kapitel aus C. Funkes Tintenherz als Überraschungstext vorgelegt, was natürlich eine deutliche Steigerung des Schwierigkeitsgrades darstellte. Kriterien der Bewertung, die die Jury - die jeweiligen Deutschlehrerinnen und die Vorjahressiegerin Antonia Tietze - vornahm, waren nicht schauspielerische Effekte, auch kleine Versprecher fielen nicht ins Gewicht. Entscheidend war, ob die Stimmung der Geschichte erfasst und auf das Publikum übertragen werden konnte.







Nach eingehender Beratung war sich die Jury einig, wem das am besten gelungen war: Felicia Brembeck wird als Schulsiegerin das Pestalozzi-Gymnasium vertreten, wenn in der nächsten Runde der beste Vorleser Münchens ermittelt wird. Den zweiten Platz erreichte Elisabeth Birgmeier und Platz drei ging an Laura Betzler.

Alle Klassensiegerinnen und -sieger erhielten bei einer Siegerehrung im Direktorat von Herrn Fuchs Urkunden und Buchpreise überreicht, die wie jedes Jahr dankenswerter Weise vom Elternbeirat gestiftet wurden. Als Preise wurden folgende Bücher ausgesucht: Mary Undercover von Anna Dale, Mimus von Lilli Thal, Rodzina von Karen Cushmann, Norbert Nobody von Nicky Singer und Meg Finn und die Liste der vier Wünsche von Eoin Colfer.

Worum es in diesen Büchern geht? Lest selbst!

Für die Fachschaft Deutsch: Micaela Stäblein 

 


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