Große Erfolge beim Wettbewerb "Jugend debattiert"

Jugend debattiert will zum qualifizierten Mitreden und Mitgestalten in der Demokratie ausbilden. Das Projekt fördert die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen unserer Gesellschaft. Der  Schülerwettbewerb folgt klaren Regeln. Debattiert wird jeweils zu viert über praktische Fragen wie: „Sollen Läden auch an Sonntagen geöffnet sein?“. Jeder hat zu Beginn zwei Minuten ungestörte Redezeit. Anschließend folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für das Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung. Dabei darf er seine Meinung auch ändern. Eine Jury bewertet Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft der Schüler.

Dr. Antje Becker, Geschäftsführerin der Hertie-Stiftung, betont den Gewinn für alle beteiligten Schüler: „Von Jugend debattiert profitieren nicht nur die Sieger, sondern alle Schülerinnen und Schüler, die beim Wettbewerb mitmachen. Sie können viel aus den Unterrichtseinheiten zur Rhetorik mitnehmen und in allen Lebensbereichen anwenden.“

Der Wettbewerb Jugend debattiert in Bayern ist ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem Bayerischen Rundfunk. Es soll die sprachlich-politische Bildung schulen. 64 Schulen, etwa 300 Lehrkräfte und über 8.100 Schüler ab Klasse 8 an Haupt-, Real-, Gesamtschulen, Gymnasien sowie Berufsschulen beteiligen sich daran. Bundesweit sind über 70.000 Schüler und 543 Schulen bei Jugend debattiert mit dabei.

Julia Hoeren (Klasse 10d) ist eine der beiden Siegerinnen des Landeswettbewerbs Jugend debattiert 2008 in Bayern. In zwei Debatten zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen überzeugte sie am 30.04.2008 Jury und Publikum im Sitzungssaal des Landesfunkhauses des Bayerischen Rundfunks durch hohe Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Auf mehreren Ebenen hatte sie sich gegen ihre Mitstreiter durchgesetzt und vertritt nun Bayern beim Finale des Bundeswettbewerbs Jugend debattiert, der im Juni in Berlin durchgeführt wird. Bundespräsident Horst Köhler, Schirmherr des Projekts, wird am 15. Juni 2008 den überzeugendsten Rednern die Siegerurkunden persönlich überreichen. Als Preis erhalten die Landessieger ein dreitägiges professionelles Rhetorik-Training, das sie auf das Bundesfinale vorbereitet.














Auch in der Vorrunde für die Jahrgangsstufen 11 - 13 erreichten zwei Lozzianer beachtliche Erfolge:
      Kilian Wolf   -   Platz 2
      Hannah Schopf   -   Platz3
Beim Wettbewerb wurden folgende Themen debattiert:
     Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen
     Erlaubnis von Online-Durchsuchungen von privaten Computern
Auch Kilian und Hannah qualifizierten sich für das Finale des Schulverbunds München-Ost, erreichten aber nicht das Landesfinale.
 
Auf den folgenden Bildern sind zu sehen: einige Teilnehmer bei der Vorbereitung mit dem Team-Partner, die Finalistengruppe, die betreuenden Lehrkräfte unserer Schule (Frau Jäger, Frau Link) und der Jugend-debattiert-Koordinator für München-Ost, Herr Stefan Jux.












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