Schulhausrenovierung

Grauer Boden, dunkle Gänge, farblose Wände - so oder ähnlich sah es im Pestalozzi-Gymnasium in weiten Teilen aus. In Zeiten knapper Kassen war an eine Renovierung und schülergerechte Gestaltung eigentlich nicht zu denken. Und dann kam doch alles anders. Auf Initiative des Elternbeirates wurde das "LOZZI-Projekt Schulhausgestaltung" im Sommer 2004 ins Leben gerufen.

Durch Zufall ergab sich ein Kontakt zum Büro Architekton aus München, einem Büro für Architektur und Innenarchitektur, das bereit war, sein Fachwissen und viel Zeit in das Projekt zu investieren. Unter fachkundiger Anleitung renovierten Eltern und Schüler ihr Klassenzimmer nach den vom Büro Architekton kostenlos entwickelten Planungen. Tatkräftig wurden die Arbeitswochenenden von dem Maler und Restaurator Robert Weininger unterstützt. Ohne eine intensive Koordination zwischen den Eltern, der Schulleitung und der Landeshauptstadt München als ‚Hausherr' wäre diese Aktion nicht realisierbar gewesen. Das Hochbaureferat 3 der Landeshauptstadt München ließ sich auch auf das Experiment ein und unterstützte dort, wo es an die bauliche Substanz ging.

Schon in der Konzeptionsphase spielten die vom Projekt begeisterten Schüler eine tragende Rolle. Als "BauDetektive" dokumentierten sie im Rahmen einer Foto-Rallye positive und negative Seiten ihres Schulgebäudes. "Raum Forscher" konzentrierten sich weniger auf das Offensichtliche. Mit Nase, Händen, Haut und Ohren erforschten sie, warum sie sich in manchen Räumen wohler fühlen als in anderen. Und dann gab es da noch die "FunktionsTräumer" - kleine Visionäre, die den Innenarchitekten beschrieben, wie ihr perfektes Klassenzimmer aussehen sollte.

 

 



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